Für die neu gegründete Filmproduktionsfirma Filmport haben wir einen visuellen Baukasten zusammengestellt, der im Web, aber auch für Geschäftspapiere oder die Beschriftung der technischen Ausstattung eingesetzt werden kann. Als einprägsame Bildmarke haben wir die abkürzenden Buchstaben »FP« eingeführt, die in verschiedenen Farben und Positionen zueinander gestellt werden können. So ergibt sich ein Set an spielerischen Möglichkeiten. Besonderes Augenmerk lag auf der Website, die wir für ideale Bedienbarkeit auf iOS-Geräten konzipiert und dann in der Desktopvariante fast 1:1 hochskaliert haben – was man der ungewöhnlichen Oberfläche durchaus ansieht. Willkommen im Internet, Filmport!
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Logosystem
Für das T-Shirt-Label KLOTZ wurde ein Redesign der Website dringend notwendig, da die diversen Inhalte (Produkte, Podcasts, Pressetexte) auf unterschiedlichen und unzusammenhängenden Seiten verteilt waren.
Gemeinsam mit unserem Freund Thomas Bilk, der für die Programmierung verantwortlich zeichnete, entwickelten
wir ein Konzept, das alle Inhalte auf einer Übersichtsseite sammelt, diese nach Wunsch jedoch auch einzeln nach Kategorie anzeigbar macht.
Außerdem lässt sich zwischen einer relationalen, einer tabellarischen sowie einer Blog-Darstellung hin und her schalten. Die Site funktioniert komplett ohne Flash und setzt stattdessen auf die offenen Technologien HTML 5, Raphaël JS und Django.
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Der relationale Darstellungsmodus bildet Beliebtheit und Alter aller Inhalte der Website ab.
WM Merchandise
Kunde: WEBERMICHELSON
– 2010, 2011, 2012
Innerhalb unserer künstlerischen Zusammenarbeit mit der Band WEBERMICHELSON wird keine öffentlich sichtbare Äußerung dem Zufall überlassen: Nicht nur Handzettel, Poster, Albumbooklets sprechen dieselbe visuelle Sprache. Auch vielfach unbeachtete Details wie der Tech-Rider reihen sich in die grafische Familie ein.
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Ungewöhnlich: Das Zeichen, das wie ein Logo aussieht, findet sich nur hier und da wieder (Hier: Postkarte).
BreparkHaus
Ein Leitsystem für Bremens größten Parkhausbetreiber
Kunde: Brepark GmbH
– 2009, 2010, 2011, 2012
Wo parke ich eigentlich? Wem gehört dieser Parkraum, was wird mir für mein Geld geboten? Wo fühlt sich mein Auto zu Hause? Und wie finde ich mein Auto wieder?
Fragen an ein Leitsystem für die Parkhäuser der Brepark, das wir 2009 von Grund auf überarbeiten durften. Heraus kam weit mehr als das Leitsystem: Ein neuer Name ('BreparkHaus'), Wortmarke, Zeichen, Piktogrammsystem, Farbschemata und mehr Licht. An einem Referenzhaus zeigten wir, was durch das neue Gestaltungskonzept und ohne umfangreiche Baumaßnahmen erreicht wird: Das Piktogrammsystem setzt prägnante Zeichen für die komplexen Informationen der Brepark und kommuniziert besondere Leistungen (Behindertenparkplätze, Komfortparken, Fahrradparkplätze, etc). Markante, farbige Park- und Wegflächen strukturieren und führen mich durch die BreparkWelt.
Das Ergebnis war so überzeugend, dass die Brepark sich entschied alle ihre Häuser umzugestalten.
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BreparkHaus Am Brill
ERH: Corporate Design und Ankündigungen
Kunde: Edith-Ruß-Haus Oldenburg
– 2011, 2012
Das Edith-Russ-Haus ist neben dem ZKM Karlsruhe eines der beiden großen Medienkunsthäuser Deutschlands. Im Rahmen der Neugestaltung des Corporate Design sollte der international bekannte Name zwar bestehen bleiben, als Wortmarke aber komprimiert werden. Unser Entwurf zitiert auf subtile Weise Formen aus dem Kontext der Programmiersprachen, die Schriftwahl fiel konsequent auf die extrem streng konstruierte Replica. Das zur Wortmarke gehörige Zeichen, der Backslash, leitet sich formal vom Konstruktionsraster der Replica ab und kann vielfältig gebraucht werden, wie diverse in der Folge entstandene Kommunikationsmedien zeigen.
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Wortmarke
Von der aufstrebenden Marke Reishunger wurden wir mit der Aufgabe betraut, Labels für kochfertige Risottomischungen zu gestalten. Die Risotti stammen aus kontrolliert biologischem Anbau und sprechen eine junge, ernährungsbewusste Zielgruppe an. Auf Basis des bestehenden Erscheinungsbildes von Reishunger entwickelten wir in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden ein erweiterbares Labelsystem, das zur vorhandenen, strengen Typografie hochwertige Gemüsefotografien und heitere Illustrationen hinzufügt. Nicht nur für die Risotti gilt: Unbedingt probieren.
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Die Risotti
Es war 2010, als das umtriebige Progrockduo WEBERMICHELSON aus Leipzig mit der Bitte um umfassende grafische Betreuung an uns herantrat. Das erste Projekt unserer Zusammenarbeit war die Übersetzung von WEBERMICHELSON ins Internet: Spielen, Aufzeichnen, zur Schleife schalten, mehr Spielen, mehr aufzeichnen, mehr schleifen, rekombinieren, und so weiter. Diese künstlerischen Grundprinzipien von WM mussten sich in Form und Funktion konsequent auch auf der Website wiederfinden.
Dort begrüßt ein sich täglich erweiternder Fundus an Klangteilen den Besucher in ungewohnt absichtsfreier Manier – eine Einladung zum Spielen und Mischen. Wer denn doch konkrete Informationen abgreifen will, gelangt durch den Klick eines Buttons in das Dateninterface, das sich als gänzlich technoide und fremdartige, aber doch intuitiv begehbare Oberfläche offenbart. Hier sind Konzertankündigungen, Videos, Musikstücke, Worte und Merchandise-Artikel versammelt. Der Darstellungsmodus: Konzentriert, interaktiv, radikal. All dies in höchster ästhetischer Qualität wird ermöglicht durch die Verwendung zeitgemäßer Webstandards.
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Auf der Startseite kann der Besucher mit visualisierten Samples spielen.
Ausstellungskatalog »Das Digitale Unheimliche«
Kunde: Edith-Ruß-Haus Oldenburg
– 2011
Für den Katalog zur Ausstellung »Das Digitale Unheimliche – The Digital Uncanny« entwickelten wir dem Thema entsprechend ein typografisches Konzept mit kodierten Seitenzahlen und konsequenter Ausrichtung auf Lesbarkeit.
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Titel
Zehn Schaufenster für das KaDeWe Berlin
(im Auftrag von KOCMOC.NET, Leipzig)
Kunde: Meißen Porzellanmanufaktur
– 2010
Für die traditionsreiche Porzellanmanufaktur Meißen sollten zehn Schaufenster des KaDeWe in Berlin gestaltet werden. Jedes der Schaufenster war mit einem Landesthema überschrieben, entsprechend erkennbare Bildmotive sollten in der Gestaltung des Schaufensters auftauchen. Auf einer oder mehreren Stelen im Zentrum des Schaufensters wurden mit Motiven des jeweiligen Themas handbemalte Porzellanteller, -vasen, etc. platziert.
Dem gleichen Prinzip folgend entstanden Aufsteller für mehrere Einkaufspassagen der Gruppe »Arcaden«.
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Themenwelt Ostasien
Was ist die Ästhetik der Assoziation?
Der theoretische Teil der Arbeit untersucht, wie Assoziationen einerseits aus der systematischen, analytischen und andererseits aus der frei künstlerischen Perspektive beschrieben werden. Ausgehend von Aussagen über Assoziation in den drei Feldern Psychoanalyse, Hirnforschung und Surrealismus lässt sich der Aufbau einer Maschine ableiten, die den Prozess der Assoziation lesbar und modulierbar macht und auf diese Weise eine Ästhetik der Assoziation schafft.
Die Arbeit entstand unter der Betreuung von Prof. Roland Lambrette, Prof. Dr. Andrea Sick (beide HfK Bremen) und Prof. Dr. Frieder Nake (Universität Bremen) und wurde mit dem Hochschulpreis für Integriertes Design an der HfK Bremen 2009 bedacht.
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Installation
Lena Löber ist Modedesignerin in Hamburg. Charakteristisch für ihre Arbeit ist die Verwendung von Collagetechniken um gefundene und gesammelte Objekte mit eigenen Bildern zusammenzuführen. Stilistisch hat Lena eine Vorliebe für das, was US-Amerikaner ‘Bling’ nennen. Unser Entwurf für die Website korrespondiert mit diesen Aspekten. Er versammelt Arbeitsproben, Doodles, Lieblingssprüche und Kontaktdaten der Designerin auf einer bunten Startseite. In den Unterrubriken werden die entsprechenden Inhalte im passenden Rahmen dargestellt: Doodles werden blogmäßig und in chronologischer Reihenfolge aufgelistet, die Arbeitsproben kommen als Galerieraum daher – Bilder auf weißen Wänden. Dabei wird das Medium klug genutzt – entsprechend Lenas Credo ‘easy click on anything or do not click at all’ ist die Navigation extrem reduziert und passt sich an den Kontext an, textliche Information wird nur angezeigt, wenn sie benötigt wird.
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Die Startseite bietet eine immer andere, zufällige Auswahl an Arbeiten, Skizzen und Blogeinträgen sowie Kontakt und Impressum.
Poster Endless Grind
2009
Seit 1996 findet am Bremer Schlachthof unter dem Titel 'Endless Grind' die wichtigste Oldschool Skateboard Session der norddeutschen Region statt. Eingebettet in einen Rahmen von Musik, Bier und guter Laune streiten die Teilnehmer zwischen 10 und 50 Jahren um die ersten Plätze in den Disziplinen Street, Pool, Hochsprung und Weitsprung. In jedem Jahr wird seit einiger Zeit ein anderer Gestalter gefragt das Ankündigungsposter zu entwerfen. 2009 waren wir dran: In unserem Entwurf sind alle Disziplinen vereint – je nach Drehung stellt das Poster je eine der Disziplinen in den Vordergrund.
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Flyer
Bremens ältester Skateboardladen ATTITUDE (gegründet 1984) trat mit der Bitte an uns heran, eine Website zu konzipieren, um seine sehr junge Kundschaft über Neuigkeiten zu informieren und zu unterhalten. Im Herzen der Website platzierten wir ein Weblog. Besonders zu berücksichtigen hierfür war, dass die Personen, die den Blog pflegen, nicht besonders gut schreiben können, aber dafür umso redseliger sind. Entsprechend entschieden wir uns für ein Blog, das komplett auf geschriebenen Text verzichtet und stattdessen durch Bilder und Videos glänzt, die mit gesprochenen Kommentaren versehen sind (etwa wie Nachrichten auf einem Anrufbeantworter). Tatsächlich haben wir versucht, Text auch in allen anderen Bereichen zu vermeiden, wenn immer dies möglich war. Das Resultat ist eine überaus unterhaltsame und ungewöhnliche Website.
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Der Blog: Ohne Worte, dafür mit Audiokommentaren
Philipp Sebastian arbeitet seit über 18 Jahren als freier Schauspieler auf diversen deutschen Bühnen. Darüberhinaus umfasst sein künstlerisches Schaffen Auftritte im Fernsehen und musikalische Darbietungen. 2008 bat er uns, eine Website für ihn zu entwerfen, deren Inhalt er komplett selbst pflegen konnte: Spieltermine, ein Archiv mit vergangenen Auftritten, Bilder, Videos, etc. Unsere Lösung bestand in einem eleganten und strengen Seitenaufbau, der den Schwerpunkt auf den Inhalt (in einem weißen Feld in der Mitte des Browserfensters) legt. Auch die Farbgebung ist reduziert: Typografie erscheint nur in schwarz, weiß und Graustufen und spiegelt im Kontext der überwiegend schwarzen Hintergrundfotos die Atmosphäre der Bühne wider. Wie immer sind alle Bedienelemente auf das Einfachste reduziert, zurückgenommen und dadurch sehr einfach verständlich.
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Startseite: Große Fotografien. Klarheit durch reduzierte Typografie und den konsequenten Verzicht auf Farbe.
Die mobile Fankurve
Eine Fußballreise durch Deutschland
2006
Die mobile Fankurve war ein Studienprojekt an der HfK Bremen unter der Leitung von Roland Lambrette, das wir im Team mit 15 anderen Design- sowie Architekturstudenten während der Fußball-WM 2006 auf die Beine stellten. Unsere Idee bestand darin, das Motto der WM ‘Zu Gast bei Freunden’ beim Wort zu nehmen und einen freundlichen Gegenpol zu den Public Viewing Areas der FIFA zu bilden: Eine bunte Wagenkolonne, die den Fußball in die deutsche Provinz bringt – ein blauer Blumen-LKW als Projektionswagen, eine orangene Sitztribüne für die Fans, ein VW-Bulli, der einen gelben Baranhänger mit Würsten und Bier zieht und ein grüner Übertragungswagen als mobiles Büro. Das Team berichtete live auf der eigenen Website sowie per Video-Podcast über unsere Erfahrungen und die Ereignisse unterwegs. Das Projekt wurde im selben Jahr 2006 mit dem ADC-Junior-Award ausgezeichnet.
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