Flaschenausstattung Winzervereinigung Freyburg


2016

Die Winzervereinigung Freyburg-Unstrut ist der größte Weinproduzent der neuen deutschen Weinbaugebiete. Neben einer über die letzten Jahre stetig gestiegenen Qualität der Getränke gab vor allem der aktuell sich vollziehende Generationswechsel Anlass zur Neugestaltung der Flaschenausstattung für Gastronomie und Fachhandel. Hochwertig und sachlich sollte sie sein, den Anspruch der Genossenschaft auch in Bezug auf Material und Druckveredlung vermitteln. Ausgangspunkt der Gestaltung war eine vierstufige Qualitätssystematik. Eine abstrahierte Karte mit größeren und kleineren Ausschnitten vermittelt die Unterscheidung der Weine nach ihrer Herkunft. Jede Stufe hat außerdem eine eigene unverwechselbare Farbe, die der Trinker auch an der liegenden Flasche im Regal sofort erkennt.

1/8: Liegende Getränke

Liegende Getränke
Rotweine in vier Qualitäten
Weißweine in vier Qualitäten
Details der Druckveredlung
Literware
Große und Kleine
Sauer, fettig, hart und süß
Zum Wohle

Werkstück Weimar: Sieben Worte Wein


Kunde: Winzervereinigung Freyburg-Unstrut — 2016 zusammen mit: Thomas Meinicke

Eine Imagebroschüre für das Werkstück Weimar – dies war unsere Aufgabenstellung. Um die junge Marke weiter zu etablieren entwickelten wir ein Büchlein, welches über das übliche Format hinausgeht. Anhand von sieben Begriffen veranschaulicht es die Idee hinter der Marke und erzählt auf 36 Seiten eine Geschichte von der Entstehung der Weine. Zusätzlich heben eigenständige Texte, attraktive Fotografien und schöne Verarbeitungsdetails die »Sieben Worte Wein« aus der Masse der Weinbroschüren hervor. Parallel dazu entstand eine Website fürs Werkstück Weimar, die sich inhaltlich an der Broschüre orientiert.

1/16: Titel

Titel
Innenseiten
Innenseiten
Innenseiten
Innenseiten
Innenseiten
Innenseiten
Website
Website
Website
Website
Website
Website
Website
Website
Website

Werkstück Weimar


Kunde: Winzervereinigung Freyburg-Unstrut — 2015

Im Auftrag der Winzervereinigung Freyburg-Unstrut entwickelten wir die Marke »Werkstück Weimar«. Nach gründlicher Recherche und in enger Abstimmung mit dem Kunden entstand zunächst eine Kernidee für die neue Marke, dann der markante Name und schließlich das erste visuelle Erzeugnis: Die Flaschenausstattung für eine Weinlinie, die sich in die beiden Qualitätsstufen Werktag und Festtag sowie in Weiß- Rosé- und Rotweine teilt. Aufwändig veredelte Bauch- und Rückenetiketten sowie geprägte Schraubverschlüsse verweisen auf die handwerkliche Qualität, mit der im Weinberg wie im Keller gearbeitet wird. Neben der Flaschenausstattung entstanden diverse Verpackungs- und Werbematerialien.

1/7: Werktag und Festtag / weiß, rosé und rot

Werktag und Festtag / weiß, rosé und rot
Etiketten im Detail
Sekt und Piccolo
Karton
Preisliste
Flyer
Flyer, Rückseite

Espresso Zack Zack


2015 — http://www.espressozackzack.de/

Espresso Zack Zack geht von der Idee des italienischen Straßencafés aus: Espresso in verschiedenen Variationen und kleine Speisen für zwischendurch. Ganz einfach, zack zack und von hoher Güte. Wir entwickelten für den neuen Laden in Leipzig/Reudnitz ein kleines Erscheinungsbild, das auf einem sehr einprägsamen Logotype, freundlichen Illustrationen sowie einer Schriftart basiert. Um die Produktion von Drucksachen günstig zu halten, wird fast ausschließlich mit einer Druckfarbe (schwarz) gearbeitet. Farbige Akzente und eine angenehme Materialität fügen Freude und Pep hinzu.

1/12: Allerlei Drucksachen

Allerlei Drucksachen
Das Viertel wacht auf
Türbeschriftung 1/2
Türbeschriftung 2/2
Herzlich willkommen!
Lecker kleines Eis zum Kaffee?
Stempelkarte
Stempelkarten nach Wochen täglichen Kaffeekonsums
Eisfahne
Mobile Website: Startseite und Blog
Mobile Website: Angebot und Kontakt
Logotype in Farbe

SCIPIO


2014

In vielen Ländern der Erde ist sauberes Trinkwasser schwer zu finden. Mithilfe der sogenannten SODIS-Methode kann Dreckwasser gereinigt werden, indem es in einer gewöhnlichen PET-Flasche etwa sechs Stunden in die Sonne gelegt wird. Diese Methode ist aber insofern unsicher, als dass sich die zur Reinigung des Wassers nötige Einstrahlungsdauer verlängert, sobald Wolken oder andere Objekte die Sonne verdecken.
SCIPIO misst die Menge der eingegangenen UV-Strahlung und zeigt an, wann das Wasser trinkbar ist. Für dieses lebenswichtige Gerät haben wir ein kompaktes Erscheinungsbild entwickelt, das dem Thema Rechnung trägt und auch über Landesgrenzen hinweg klar kommuniziert: Selbst für Analphabeten funktioniert das Logo als Piktogramm, indem es die Form von SCIPIO abstrahiert.

1/5: Logo

Logo
Briefschaften
Startseite
Blog
Team

n-y-t.org


Kunde: NYT — 2014
http://n-y-t.org/

Für das frisch gegründete Plattenlabel Not Yet Titled haben wir diese Interims-Website entwickelt, die trotz kleinem Budget repräsentativ ist und dem ästhetischen Anspruch des Labels gerecht wird. NYT ist das Plattenlabel der Leipziger Künstler Sebastian M. Kretzschmar und David Schnell und veröffentlicht Alben, die in Zusammenarbeit zwischen Künstlern, Musikern und Gestaltern entstehen.

1/4: Startseite

Startseite
About
Releaseparty
Releaseparty

WM Album Vinyl


Kunde: NYT — 2014 zusammen mit: Anna Lena von Helldorff

Ein herausragendes Gemeinschaftsprojekt ist diese Triple-Vinyl, die als erstes Release den Start des frisch gegründeten Leipziger Labels NYT markiert. Ausgangspunkt war das Album von webermichelson, zu dem der Künstler Timoka nun ein Rework vorlegt. Das Prinzip von Original und Rework wurde auch in der Gestaltung übernommen: Anna Lena von Helldorff nahm unseren Entwurf für das webermichelson-Album als Vorlage, um ihn für das Timoka Rework neu zu bearbeiten. Beide Platten haben zwei Druckschichten: Die obere Schicht kann mit dem Fingernagel abgerubbelt werden und legt die zweite, verborgene Schicht frei.

1/7: vorne, eingeschweißt

vorne, eingeschweißt
vorne, ausgepackt
vorne, Rubbelschicht
vorne, freigekratzt
hinten, freigekratzt
innen, mit Rubbelschicht
innen, freigekratzt

The Tree Museum 10"


Kunde: Home Of The Lame — 2013

Zu ihrer Abschiedstournee brachte die Band Home Of The Lame eine 10" EP heraus, die wir thematisch stimmig mit Blättern aus dem Herbarium des Sängers Felix Gebhard gestalteten. Dazu entwarfen wir passende Tour-Plakate.

1/5: Frontcover

Frontcover
Textseite
Centerfold
Rückseite
Tourplakat

Böhme & Töchter


2013 — http://boehme-toechter.de/ zusammen mit: Ralf Hauenschild, Jonas Otto

Bei der Neuentwicklung des Erscheinungsbilds für ein kleines Familienweingut in Saale-Unstrut stand der anstehende Generationswechsel im Mittelpunkt. Aus dem »Gleinaer Weingut Böhme« wurde so »Böhme & Töchter«. Der neue Name kommuniziert Tradition und Familie und unterstreicht dabei die junge, weibliche Winzergeneration. In allen Elementen des Erscheinungsbildes wird dieser Ansatz konsequent fortgeführt: Druckraster stellen handwerkliche Bezüge her, die Typografie ist stabil und bodenständig. Als Gegenpol wird radikal und pragmatisch die Wortmarke wie ein um 90 Grad gedrehter Sackstempel platziert: Neue Perspektiven auf ein traditionsreiches Handwerk.

1/11: Flaschenensemble rot, weiß, rosé

Flaschenensemble rot, weiß, rosé
Elegant: Riesling Spätlese
Sommerlich frisch: Cuvée Rosé
Kräftig: Spätburgunder
Zu Tisch
Zu Tisch
Prosit!
Vom Plakat bis zum Weindeckel
Kleine Formate
Website: Start
Website: Shop

privatportrait.de


Kunde: Ralf Hauenschild — 2013
http://privatportrait.de/

Für den Fotografen Ralf Hauenschild haben wir eine Portfoliowebsite entworfen und umgesetzt. Die zurückhaltende Formgebung greift auf die Metapher des virtuellen Schreibtischs zurück, auf dem Bilder und informierende Texte als Objekte angeordnet sind und nach Bedarf zur Seite gelegt bzw. hervorgeholt werden können. Die Benutzerführung ist selbsterklärend, das Navigationsmenü aufs Nötigste reduziert. Das bei jedem neuen Seitenaufruf seine Erscheinung wandelnde Logo sowie sparsam eingesetzte Animationseffekte vermitteln Lockerheit und Spontaneität. Die Elemente der Website passen sich in Position und Größe an jedes beliebige Bildschirmformat an.

1/3: Einzelportraits

Einzelportraits
Familienportraits
Text

Filmport


2013 — http://www.film-port.com/ zusammen mit: Thomas Bilk

Für die neu gegründete Filmproduktionsfirma Filmport haben wir einen visuellen Baukasten zusammengestellt, der im Web, aber auch für Geschäftspapiere oder die Beschriftung der technischen Ausstattung eingesetzt werden kann. Als einprägsame Bildmarke haben wir die abkürzenden Buchstaben »FP« eingeführt, die in verschiedenen Farben und Positionen zueinander gestellt werden können. So ergibt sich ein Set an spielerischen Möglichkeiten. Besonderes Augenmerk lag auf der Website, die wir für ideale Bedienbarkeit auf iOS-Geräten konzipiert und dann in der Desktopvariante fast 1:1 hochskaliert haben – was man der ungewöhnlichen Oberfläche durchaus ansieht. Willkommen im Internet, Filmport!

1/4: Logosystem

Logosystem
Logo mit Zusatz
Startseite
Videoplayer

Informationsbroschüre BIORES-Netzwerk


Kunde: ttz Bremerhaven — 2012 zusammen mit: Hilmar Bender (Text)

Im BIORES-Netzwerk schließen sich Unternehmen zusammen, die sowohl Verfahren zur biogenen Reststoffnutzung entwickeln, als auch Produkte aus diesen Reststoffen verwerten. Zur Werbung neuer Mitglieder haben wir zusammen mit Hilmar Bender (Text) eine Broschüre entwickelt, die in ihrer Visualität das technische Know-how und die Sachlichkeit des Netzwerks widerspiegelt.

1/4: Titelseite

Titelseite
Innenseiten
Innenseiten
Innenseiten

Verpackungen für Bio-Risotti


Kunde: Reishunger — 2012
http://www.reishunger.de/

Von der aufstrebenden Marke Reishunger wurden wir mit der Aufgabe betraut, Labels für kochfertige Risottomischungen zu gestalten. Die Risotti stammen aus kontrolliert biologischem Anbau und sprechen eine junge, ernährungsbewusste Zielgruppe an. Auf Basis des bestehenden Erscheinungsbildes von Reishunger entwickelten wir in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden ein erweiterbares Labelsystem, das zur vorhandenen, strengen Typografie hochwertige Gemüsefotografien und heitere Illustrationen hinzufügt. Nicht nur für die Risotti gilt: Unbedingt probieren.

1/5: Die Risotti

Die Risotti
Tomate
Steinpilz
Aubergine
Kürbis

ERH: Erscheinungsbild und Ankündigungen


Kunde: Edith-Ruß-Haus Oldenburg — 2012 zusammen mit: Philip Wagner und Philipp Schwarzer

Das Edith-Russ-Haus ist neben dem ZKM Karlsruhe eines der beiden großen Medienkunsthäuser Deutschlands. Im Rahmen der Neugestaltung des Corporate Design sollte der international bekannte Name bestehen bleiben, als Wortmarke aber komprimiert werden. Unser Entwurf zitiert subtil Formen aus dem Kontext der Programmiersprachen, konsequent fiel die Schriftwahl auf die technisch anmutende »Replica«. In der Folge sind diverse Poster und Programmblätter für Ausstellungen im ERH entstanden.

1/6: Wortmarke

Wortmarke
Poster
Poster
Poster
Poster
Poster (nicht realisiert)

BreparkHaus


Ein Leitsystem für Bremens größten Parkhausbetreiber

Kunde: Brepark GmbH — 2012

2009 wurden wir von der Brepark gebeten, ein neues Leitsystem für ihre Parkhäuser zu konzipieren. Heraus kam weit mehr: Ein neuer Name ('BreparkHaus'), Logo, Piktogrammsystem, Farbschema und mehr Licht. An einem Referenzhaus zeigten wir, was durch das neue Gestaltungskonzept und ohne umfangreiche Baumaßnahmen erreicht wird: Das Piktogrammsystem setzt prägnante Zeichen für die komplexen Informationen der Brepark und kommuniziert besondere Leistungen (Behindertenparkplätze, Fahrradparken, etc). Farbige Park- und Wegflächen leiten den Besucher. Das Ergebnis war so überzeugend, dass die Brepark sich entschied alle ihre Häuser umzugestalten.

1/9: BreparkHaus Am Brill

BreparkHaus Am Brill
BreparkHaus Am Brill
BreparkHaus Am Brill
BreparkHaus Violenstraße
BreparkHaus Violenstraße
BreparkHaus Violenstraße
BreparkHaus Violenstraße
BreparkHaus Violenstraße
BreparkHaus Am Brill

KLOTZ 4.0


Digitaler Kosmos für den Bekleidungsgiganten KLOTZ

Kunde: KLOTZ INC. — 2012
http://www.bueroklotz.de/
zusammen mit: Johannes Ellmer (Konzept), Thomas Bilk (Code)

Für das T-­Shirt-­Label KLOTZ wurde ein Redesign der Website dringend notwendig, da die diversen Inhalte (Produkte, Podcasts, Pressetexte) auf unterschiedlichen und unzusammenhängenden Seiten verteilt waren. Gemeinsam mit unserem Freund Thomas Bilk, der für die Programmierung verantwortlich zeichnete, entwickelten wir ein Konzept, das alle Inhalte auf einer Übersichtsseite sammelt, diese nach Wunsch jedoch auch einzeln nach Kategorie anzeigbar macht. Außerdem lässt sich zwischen einer relationalen, einer tabellarischen sowie einer Blog-­Darstellung hin­ und her­ schalten. Die Site funktioniert komplett ohne Flash und setzt stattdessen auf die offenen Technologien HTML 5, Raphaël JS und Django.

1/6: Der relationale Darstellungsmodus bildet Beliebtheit und Alter aller Inhalte der Website ab.

Der relationale Darstellungsmodus bildet Beliebtheit und Alter aller Inhalte der Website ab.
Der Blogmodus lädt zum Browsen ein.
Der Listenmodus bietet eine tabellarische Übersicht.
Alle Arten von Inhalten können groß im Viewer dargestellt werden.
Minisite: Tasche für Wochenendausflüge in Deutschland
Minisite: Tasche für Wochenendausflüge in Deutschland

WM Merchandise


Kunde: WEBERMICHELSON — 2012

Innerhalb unserer künstlerischen Zusammenarbeit mit der Band WEBERMICHELSON wird keine öffentlich sichtbare Äußerung dem Zufall überlassen: Nicht nur Handzettel, Poster, Albumbooklets sprechen dieselbe visuelle Sprache. Auch vielfach unbeachtete Details wie der Tech-Rider reihen sich in die grafische Familie ein.

1/4: Ungewöhnlich: Das Zeichen, das wie ein Logo aussieht, findet sich nur hier und da wieder (Hier: Postkarte).

Ungewöhnlich: Das Zeichen, das wie ein Logo aussieht, findet sich nur hier und da wieder (Hier: Postkarte).
Das Album in limitierter Auflage von 100 Stück. Durch die zufällige Kombination von farbigen Strichen ergeben sich über 50 verschiedene Cover.
Das Poster zum Album
Infografische Anordnung, die nur wenige zu Gesicht bekommen: Der Tech-Rider

Produced @


Stipendiatenarchiv und Jubiläumsausstellung

Kunde: Edith-Ruß-Haus Oldenburg — 2011 zusammen mit: Philipp Wagner (Code)

Zum zehnjährigen Jubiläum seines Stipendiatenprogramms bat uns das Edith-Ruß-Haus, ein digitales Archiv der entstandenen Arbeiten und dazu einen Raum in der Jubiläumsausstellung zu entwickeln. Unsere Lösung für den Raum bestand in einer großflächigen und installativ beleuchteten Wand mit den Namen aller Stipendiaten, sowie Sitzmöglichkeiten zum lockeren Verweilen und Stöbern im Archiv. Das Archiv selbst konnte drahtlos über mehrere, im Raum verteilte Tabletts eingesehen werden. Das von uns entwickelte Interface nutzt die Bewegungssensoren des Tablets, um verschiedene Darstellungsebenen von Text, Bild und Video erfahrbar zu machen.

1/4: Ausstellungsraum

Ausstellungsraum
Ausstellungsraum
Digitales Archiv auf iPad
Ausstellungsraum

Ausstellungskatalog »Das Digitale Unheimliche«


Kunde: Edith-Ruß-Haus Oldenburg — 2011

Für den Katalog zur Ausstellung »Das Digitale Unheimliche – The Digital Uncanny« entwickelten wir dem Thema entsprechend ein typografisches Konzept mit kodierten Seitenzahlen und konsequenter Ausrichtung auf Lesbarkeit.

1/4: Titel

Titel
Doppelseite mit Arbeiten
Doppelseite Text
Rückseite

webermichelson.com


Kunde: WEBERMICHELSON — 2011
http://www.webermichelson.com/
zusammen mit: Thomas Bilk (Code)

Es war 2010, als das umtriebige Progrockduo WEBERMICHELSON aus Leipzig mit der Bitte um umfassende grafische Betreuung an uns herantrat. Das erste Projekt unserer Zusammenarbeit war die Übersetzung von WEBERMICHELSON ins Internet: Spielen, Aufzeichnen, zur Schleife schalten, mehr Spielen, mehr aufzeichnen, mehr schleifen, rekombinieren, und so weiter. Diese künstlerischen Grundprinzipien von WM mussten sich in Form und Funktion konsequent auch auf der Website wiederfinden. Dort begrüßt ein sich täglich erweiternder Fundus an Klangteilen den Besucher in ungewohnt absichtsfreier Manier – eine Einladung zum Spielen und Mischen. Wer denn doch konkrete Informationen abgreifen will, gelangt durch den Klick eines Buttons in das Dateninterface, das sich als gänzlich technoide und fremdartige, aber doch intuitiv begehbare Oberfläche offenbart. Hier sind Konzertankündigungen, Videos, Musikstücke, Worte und Merchandise-Artikel versammelt. Der Darstellungsmodus: Konzentriert, interaktiv, radikal. All dies in höchster ästhetischer Qualität wird ermöglicht durch die Verwendung zeitgemäßer Webstandards.

1/6: Auf der Startseite kann der Besucher mit visualisierten Samples spielen.

Auf der Startseite kann der Besucher mit visualisierten Samples spielen.
Samples können parallel abgespielt, pausiert, zurückgespult werden.
Über ein Datenbankinterface können alle Inhalte abgerufen werden.
Datenbankinterface – Auftritte
Datenbankinterface – Stream des Albums
Datenbankinterface – Videoplayer

Psycho Acoustic Bass Frequency Studies


Diplomarbeit Integriertes Design

2010

Alex Böll spielt E-Bass, seitdem er 15 Jahre alt ist. Es lag nahe, diese anhaltende Faszination in seiner Diplomarbeit zum Thema zu machen und in völlig neuem Kontext zu bearbeiten. Die Installation »Psycho Acoustic Bass Frequency Studies« untersucht die Wechselwirkung von Bassfrequenzen und der sichtbaren Welt. Sie besteht einerseits aus dem »Sineboard«, einem mit 24 Lautsprechern, Verstärkern und Tongeneratoren bestückten Brett. Und andererseits aus diversen, selbst konstruierten Interfaces, mit denen sich die ausgegebene Tonhöhe modulieren und so Helligkeit und Bewegung in akustische Schwingung übersetzen lassen. Wird das »Sineboard« mit Papier bespannt, lassen sich aus den übertragenen Schallwellen Zeichnungen erzeugen. Danke an Ralf Baecker für die technische Unterstützung und Beratung.

1/6: PABFS Overview

PABFS Overview
Control Unit
Zeichnen
Durch die Bassreflexöffnungen dringt je nach Frequenz ein unterschiedlich starker Luftstrom aus und lässt so die Stifte auf dem Papier zeichnen
Fineliner Zeichnungen
Farbpigmentreaktionen

Vortragsreihe an der HfK Bremen

2010 — http://link.hfk-bremen.de/ zusammen mit: Rasmus Giesel, Anna Maria Müller, Nina Kruse, Johannes Ellmer, Christian Heinz, Isabell Zierbeck

Link ist eine studentische Initiative an der Hochschule für Künste in Bremen, die interessante Persönlichkeiten aus den Bereichen Kunst, Musik und Design zu Vorträgen und Workshops einlädt — und so Verbindungen zwischen Studium und Praxis schafft. Neben organisatorischen Arbeiten und der Kommunikation mit den Gästen gehört die Ankündigung der Veranstaltungen zu den zentralen Aufgaben von Link. Letztere nehmen jedes Mal neue und spezielle, teils formatsprengende Formen an, die auf den Referenten, den Anlass und die Gegebenheiten in der Hochschule reagieren. Link wurde 2005 von Alexander Böll, Matthias Wörle, Rasmus Giesel und Emanuela Karantinaki gegründet und stellt bis heute eine feste Größe in der HfK Bremen dar.

1/26: Plakat (zusammen mit Johannes Ellmer)

Plakat (zusammen mit Johannes Ellmer)
Plakat »heute« (zusammen mit Johannes Ellmer)
Flyer. Im gesamten Gebäude wurden an ungewöhnlichen Stellen Ausschnitte aus den gesiebdruckten Plakaten gehängt. (zusammen mit Johannes Ellmer)
Plakat von vorne. Immer an die Durchgangstüren aus Glas gehängt
Plakat von hinten. Immer an die Durchgangstüren aus Glas gehängt
Plakat
Plakat »heute«
Flyer Rückseite
Plakat (Fussballdruck, zusammen mit Felix Klingmüller)
Stick-Bild 1 (zusammen mit Isabell Zirbeck)
Stick-Flyer (zusammen mit Isabell Zirbeck)
Plakat (zusammen mit Matthias Richter und Johannes Ellmer)
Flyer (zusammen mit Matthias Richter und Johannes Ellmer)
Flyer geöffnet (zusammen mit Matthias Richter und Johannes Ellmer)
Schneidplott auf Wand und original Foto. (zusammen mit Rasmus Giesel)
Schneidplott auf Wand und original Foto. (zusammen mit Rasmus Giesel)
Tortenkomposition. Auf der Abschiedsparty von Peter haben wir dann gemeinsam die Torte gegessen. (zusammen mit Anna Schilling)
Wandinstallation für das in New York ansässige Büro. (zusammen mit Johannes Ellmer)
Wandinstallation »heute« (zusammen mit Johannes Ellmer)
Plakat (zusammen mit Isabell Zirbeck)
Hier haben wir die Gestaltung aus der Hand gegeben. Nach einem Regelwerk haben wir Kommilitonen gebeten sich zu beteiligen. Das Ergebnis haben wir als Ankündigung ausgestellt (zusammen mit Johannes Ellmer, Anna Maria Müller, Nina Kruse)
Plakat (zusammen mit Rasmus Giesel)
Plakat
Plakat (Serie aus 5 Motiven)
Briefbogen mit dem wir unsere Referenten angeschrieben haben. (zusammen mit Matthias Wörle, Emanuela Karantinaki und Rasmus Giesel)
Die Crew von 2008

Zehn Schaufenster für das KaDeWe Berlin


(im Auftrag von KOCMOC.NET, Leipzig)

Kunde: Meißen Porzellan­manufaktur — 2010

Für die traditionsreiche Porzellanmanufaktur Meißen soll­ten zehn Schaufenster des KaDeWe in Berlin gestaltet werden. Jedes der Schaufenster war mit einem Landesthema überschrieben, entsprechend erkennbare Bildmotive sollten in der Gestaltung des Schaufensters auftauchen. Auf einer oder mehreren Stelen im Zentrum des Schaufensters wurden mit Motiven des jeweiligen Themas handbemalte Porzellanteller, ­-vasen, etc. platziert. Dem gleichen Prinzip folgend entstanden Aufsteller für mehrere Einkaufspassagen der Gruppe »Arcaden«.

1/3: Themenwelt Ostasien

Themenwelt Ostasien
Themenwelt Italien
Themenwelt Russland

Terra Flop Cover-Design


Kunde: Terra Flop — 2009
http://www.soundcloud.com/terra-flop

Verschiedene Plattencover Terra Flop für das Punktrio Terra Flop, das sich aus Mitgliedern der Bremer Urgesteine Party Diktator und Saprize zusammensetzt, haben wir in den vergangenen Jahren verschiedene Plattencover gestaltet. Angesichts eines extrem beschränkten Budgets und im Geiste der DIY-Philosophie wurden alle Cover manuell gesiebdruckt sowie teilweise mit Stickern veredelt.

1/6: 7" front cover

7" front cover
7"
7" back cover
10" front cover
10"
Poster zur Release-Party

RECORDER


Echtzeit-Dokumentation der Profile Intermedia

2009 — http://www.realtimerecorder.com/ zusammen mit: Dirk Ostkamp, Christian Heinz, Johannes Ellmer, Ingo Schmid

RECORDER war über Jahre hinweg die Instanz zur Dokumentation des Geschehens auf der Profile Intermedia, der größten Designkonferenz in Bremen. In einem Studio im Konferenzgebäude arbeiteten Fotografen, Texter, Gestalter und Techniker gemeinsam an einem riesigen Berg von Kabeln, Papieren und Bildern. Ständig generierte RECORDER neuen Output, der von den Besuchern in kostenfreien Sammelheften archiviert werden konnte und am Ende ein individuelles Andenken an das Design-Wochenende ergab. 2009 wurde erstmals ein kostenfreier Podcast und eine Website mit Live-Webcams aus dem Studio bereitgestellt.

1/9: RECORDER 2008 – Studio

RECORDER 2008 – Studio
RECORDER 2008 – Studio
RECORDER 2008 – Studio
RECORDER 2008 – Publikation
RECORDER 2009 – Publikation
RECORDER 2009 – Website
RECORDER 2009 – Studio
RECORDER 2009 – Ausgabeschächte
RECORDER 2009 – Überwachungskamera ins Studio

Poster Endless Grind


2009

Seit 1996 findet am Bremer Schlachthof unter dem Titel »Endless Grind« die wichtigste Oldschool Skateboard Session der norddeutschen Region statt. Eingebettet in einen Rahmen von Musik, Bier und guter Laune streiten die Teilnehmer zwischen 10 und 50 Jahren um die ersten Plätze in den Disziplinen Street, Pool, Hochsprung und Weitsprung. In jedem Jahr wird ein anderer Gestalter gefragt das Ankündigungsposter zu entwerfen. 2009 waren wir dran: In unserem Entwurf sind alle Disziplinen vereint – je nach Drehung stellt das Poster je eine der Disziplinen in den Vordergrund.

1/6: Poster

Poster
Poster
Flyer
Der Skatecontest
Der Skatecontest

Die Ästhetik der Assoziation


Diplomarbeit Carlo Grabowski

2009 — http://www.carlograbowski.de/aa/

Was ist die Ästhetik der Assoziation?
Der theoretische Teil der Arbeit untersucht, wie Assoziationen einerseits aus der systematischen, analytischen und andererseits aus der frei künstlerischen Perspektive beschrieben werden. Ausgehend von Aussagen über Assoziation in den drei Feldern Psychoanalyse, Hirnforschung und Surrealismus lässt sich der Aufbau einer Maschine ableiten, die den Prozess der Assoziation lesbar und modulierbar macht und auf diese Weise eine Ästhetik der Assoziation schafft.

Die Arbeit entstand unter der Betreuung von Prof. Roland Lambrette, Prof. Dr. Andrea Sick (beide HfK Bremen) und Prof. Dr. Frieder Nake (Universität Bremen) und wurde mit dem Hochschulpreis für Integriertes Design an der HfK Bremen 2009 bedacht.

1/9: Installation

Installation
Installation
Modul: AA-SCS (Zensurregler)
Theorieheft
Theorieheft
Theorieheft
Theorieheft
Theorieheft
Theorieheft

lenaloeber.net


Kunde: Lena Löber — 2009
http://www.lenaloeber.net/

Lena Löber ist Modedesignerin in Hamburg. Charakteristisch für ihre Arbeit ist die Verwendung von Collagetechniken um gefundene und gesammelte Objekte mit eigenen Bildern zusammenzuführen. Stilistisch hat Lena eine Vorliebe für das, was US-Amerikaner ‘Bling’ nennen. Unser Entwurf für die Website korrespondiert mit diesen Aspekten. Er versammelt Arbeitsproben, Doodles, Lieblingssprüche und Kontaktdaten der Designerin auf einer bunten Startseite. In den Unterrubriken werden die entsprechenden Inhalte im passenden Rahmen dargestellt: Doodles werden blogmäßig und in chronologischer Reihenfolge aufgelistet, die Arbeitsproben kommen als Galerieraum daher – Bilder auf weißen Wänden. Dabei wird das Medium klug genutzt – entsprechend Lenas Credo ‘easy click on anything or do not click at all’ ist die Navigation extrem reduziert und passt sich an den Kontext an, textliche Information wird nur angezeigt, wenn sie benötigt wird.

1/3: Die Startseite bietet eine immer andere, zufällige Auswahl an Arbeiten, Skizzen und Blogeinträgen sowie Kontakt und Impressum.

Die Startseite bietet eine immer andere, zufällige Auswahl an Arbeiten, Skizzen und Blogeinträgen sowie Kontakt und Impressum.
Arbeiten werden schlicht auf weißem Hintergrund präsentiert. Informationen erscheinen nur bei Bedarf.
Blog

Rented Rooms


2008

Torben Höke pushes open the doors of his accommodations for us. He finds still lifes in things that almost everybody passes without noticing. He manages to create pictures at places that might be regarded as unexplainable to parents. What is supposed to be magical about cold tiled floors and peeling paint? The photographer, as if having taken a few Egglestons too many, shows enchanting portraits of brief encounters with receptionists, foreigners, and Indian salesmen. These are quiet pictures, full of melancholy, like the songs of the fragile pop-heroes of many 90s Britpop bands. I was supposed to write about the pictures, but that is not possible, as they are so authentic and direct that every categorization inevitably takes their magic away. And can there be a bigger compliment than feeling the burning urge to leave all comfort behind and wanting to head off again with no credit cards and only black market rupees in the money belt? (Peter Bialobrzeski; Hamburg, October 2008)

1/6: Cover

Cover
Innenseiten
Innenseiten
Innenseiten
Innenseiten
Innenseiten

Calcutta — Chitpur Road Neighborhoods


Kunde: Peter Bialobrzeski und Studenten — 2008 zusammen mit: Johannes Ellmer

Das Buch von Peter Bialobrzeski und Studenten dokumentiert den baulichen Verfall in der berühmten Chitpore Road in Calcutta. Das von uns entwickelte Seitenlayout und die Typografie verweisen in dezenter Weise auf indische Schriftformen sowie die Fassaden der Chitpore Road. Veröffentlicht 2008 bei Hatje Cantz.

1/7: Titel

Titel
Einleitung (Englisch)
Die gestürzte Bildunterzeile greift Gebäudestrukturen auf
Bildstrecke
Bildstrecke
Bildstrecke
Übersichtskarte zum Ausklappen im Umschlag

attitude-skateshop.de


Kunde: ATTITUDE — 2008
http://attitude-skateshop.de/
zusammen mit: Thomas Bilk

Bremens ältester Skateboardladen ATTITUDE (gegründet 1984) trat mit der Bitte an uns heran, eine Website zu konzipieren, um seine sehr junge Kundschaft über Neuigkeiten zu informieren und zu unterhalten. Im Herzen der Website platzierten wir ein Weblog. Besonders zu berücksichtigen hierfür war, dass die Personen, die den Blog pflegen, nicht besonders gut schreiben können, aber dafür umso redseliger sind. Entsprechend entschieden wir uns für ein Blog, das komplett auf geschriebenen Text verzichtet und stattdessen durch Bilder und Videos glänzt, die mit gesprochenen Kommentaren versehen sind (etwa wie Nachrichten auf einem Anrufbeantworter). Tatsächlich haben wir versucht, Text auch in allen anderen Bereichen zu vermeiden, wenn immer dies möglich war. Das Resultat ist eine überaus unterhaltsame und ungewöhnliche Website.

1/5: Der Blog: Ohne Worte, dafür mit Audiokommentaren

Der Blog: Ohne Worte, dafür mit Audiokommentaren
Die Teamfahrer werden vorgestellt.
Der Spotguide informiert über interessante Skatespots in Bremen und Umgebung.
Wie komme ich zum Laden?
Style bis in die letzte Ecke (hier: Impressum)

philippsebastian.de


2008 — http://philippsebastian.de/

Philipp Sebastian arbeitet seit 1994 als freier Schauspieler auf diversen deutschen Bühnen. Darüberhinaus umfasst sein künstlerisches Schaffen Auftritte im Fernsehen und musikalische Darbietungen. Die 2008 entwickelte Website beinhaltet Spieltermine, ein Archiv mit vergangenen Auftritten, Bilder, Videos, etc. Der elegante und strenge Seitenaufbau legt den Schwerpunkt auf den Inhalt (in einem weißen Feld in der Mitte des Browserfensters). In der reduzierten Farbgebung in schwarz, weiß und Graustufen spiegelt sich die Bühnenatmosphäre wider. Bedienelemente sind aufs Einfachste reduziert, zurückgenommen und dadurch leicht verständlich.

1/4: Startseite: Große Fotografien. Klarheit durch reduzierte Typografie und den konsequenten Verzicht auf Farbe.

Startseite: Große Fotografien. Klarheit durch reduzierte Typografie und  den konsequenten Verzicht auf Farbe.
Das Archiv (hier: Theaterstücke) ist klar strukturiert und übersichtlich.
Fotos: Auch hier einfachste, intuitive Bedienelementene
Besonderer Spleen: Die Postkartensammlung

Die mobile Fankurve


Eine Fußballreise durch Deutschland

2006 zusammen mit: Roland Lambrette, HfK Bremen

Die mobile Fankurve war ein Studienprojekt an der HfK Bremen unter der Leitung von Roland Lambrette, das wir im Team mit 15 anderen Design- sowie Architekturstudenten während der Fußball-WM 2006 auf die Beine stellten. Unsere Idee bestand darin, das Motto der WM ‘Zu Gast bei Freunden’ beim Wort zu nehmen und einen freundlichen Gegenpol zu den Public Viewing Areas der FIFA zu bilden: Eine bunte Wagenkolonne, die den Fußball in die deutsche Provinz bringt – ein blauer Blumen-LKW als Projektionswagen, eine orangene Sitztribüne für die Fans, ein VW-Bulli, der einen gelben Baranhänger mit Würsten und Bier zieht und ein grüner Übertragungswagen als mobiles Büro. Das Team berichtete live auf der eigenen Website sowie per Video-Podcast über unsere Erfahrungen und die Ereignisse unterwegs. Das Projekt wurde im selben Jahr 2006 mit dem ADC-Junior-Award ausgezeichnet.

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