Für Stadtkultur Bremen, den soziokulturellen Landesverband im hanseatischen Stadtstaat, entwickelten wir ausgehend von einem digitalen Workshop eine neue Marke, die sich zunächst auf der ebenfalls von uns gestalteten Website zeigt: Vernetzt, bunt und urban.
1/3: WWW
Inzwischen seit über zehn Jahren betreuen wir das Weingut Böhme & Töchter. Bei der Neuentwicklung der Marke 2013 stand der anstehende Generationswechsel im Mittelpunkt. Aus dem »Gleinaer Weingut Böhme« wurde so »Böhme & Töchter«. Der neue Name kommuniziert Tradition und Familie und unterstreicht dabei die junge, weibliche Winzergeneration. In allen Elementen des Erscheinungsbildes wird dieser Ansatz konsequent fortgeführt: Druckraster stellen handwerkliche Bezüge her, die Typografie ist stabil und bodenständig. Als Gegenpol wird radikal und pragmatisch die Wortmarke wie ein um 90 Grad gedrehter Sackstempel platziert: Neue Perspektiven auf ein traditionsreiches Handwerk.
1/11: Flaschenensemble rot, weiß, rosé
Für das legendäre Studio Nord in Bremen hatten wir die Ehre, eine neue Website zu entwickeln. Wir zeichneten verantwortlich sowohl für die inhaltliche Struktur der Site als auch für ihre responsive Gestaltung und die zentralen Texte über das Studio. Digital leuchtende Farben, hohe Kontraste und eine insgesamt lautstarke Gestaltung prägen das neue Gesicht des Studios, das sich als Eldorado für Musiker bundesweit anpreist.
1/4: Eigenwillige Navigation, maximale Lautstärke
Neue Flaschen für Böhme & Töchter: Das Premium-Getränk aus dem Freyburger Schweigenberg, das der Qualitätsverband Breitengrad51 mit seinem Segen versieht, kommt nun in einer augenfällig anderen und ziemlich veredelten Verpackung daher: Dickes Baumwollpapier, Metallic-Farben, Folienprägung, und und und. Unbedingte Trinkempfehlung!
1/1: Schmeckt genau so schick, wie er aussieht.
digi.camp versteht sich als Basislager für Reisende in neue Arbeitswelten. Dieses Selbstverständnis entwickelten wir neben den zentralen Versprechen und Werten der Marke in einem äußerst fruchtbaren Workshop, dessen Erkenntnisse auch im Claim: »Jeder kann Zukunft.« kulminieren. Unser Designteam übersetzte die Marke digi.camp gemeinsam mit dem Team von hellllo (Illustration) in eine frische und einladende visuelle Erscheinung sowie eine Website, die das Markenversprechen einfacher Zugänglichkeit voll einlöst.
1/6: Flyer: Klarer Absender, breites Angebot
Umfassendes Rebranding für Deutschlands besten Weinhändler: Interviews mit Kunden, eine Marktanalyse sowie ein Marken-Workshop mit Lobenbergs Geschäftsleitung und Marketing-Team bildeten die Basis für die Entwicklung des neuen kompakten Markennamens und des Claims »Vereint im Genuss«. Im zweiten Schritt entstanden Entwürfe für ein neues Corporate Design inklusive Designkonzepten für Katalog, Website und vieles mehr.
1/14: Neue Wortmarke
Eine der größten Herausforderungen bei der Renovierung der Tiefgarage unter Paderborns Königsplatz war die Besucherführung im Haus: Über Jahrzehnte hinweg war ein Schilderwald entstanden, der eine Orientierung in der engen und unübersichtlichen Garage nahezu unmöglich machte. Unsere erste Maßnahme daher: Alles auf Null. Dann entwickelten wir ein Leitsystem, das sich maximal zurücknimmt, Ruhe und Sicherheit ausstrahlt. Neben dem Sortieren von Informationen und ihrer visuellen Gestaltung waren wir eng in die regelmäßigen Baubesprechungen eingebunden, um alle Aspekte der Renovierung auf die gute Orientierung hin abzustimmen. Hand in Hand mit Gewerken vor Ort stellten wir die saubere Umsetzung des Leitsystems sicher.
1/9: Parkdeck
Espresso Zack Zack geht von der Idee des italienischen Straßencafés aus: Espresso in verschiedenen Variationen und kleine Speisen für zwischendurch. Ganz einfach, zack zack und von hoher Güte. Wir entwickelten für den neuen Laden in Leipzig/Reudnitz ein kleines Erscheinungsbild, das auf einem sehr einprägsamen Logotype, freundlichen Illustrationen sowie einer Schriftart basiert. Um die Produktion von Drucksachen günstig zu halten, wird fast ausschließlich mit einer Druckfarbe (schwarz) gearbeitet. Farbige Akzente und eine angenehme Materialität fügen Freude und Pep hinzu.
1/10: Veranstaltungsplakat
Vier Winzergenossenschaften schließen sich zusammen, um deutschen Wein in die Welt zu tragen. Wir entwickelten zu diesem Zwecke Namen, Erscheinungsbild sowie Kommunikationsmittel für die »United winemakers of Germany«. Dem ersten Produkt der Winemakers gaben wir ebenfalls einen Namen und kleideten die Flaschen in passendes Gewand. Zielstellung war es, einen »typischen deutschen Wein« zu kreieren – was wir nicht nur über den Namen »Fernweh« erreichten, der urdeutsch anmutet und emotional vieldeutig aufgeladen ist. Auch die Gestaltung vereint kunstvoll traditionell deutsche Motive mit moderner Typografie zu einer Flaschenausstattung mit hohem Wiedererkennungswert.
1/5: Wortbildmarke
Für das Museum Friedland realisierten wir mit einfachen Mitteln und kleinem Budget diese Ausstellung über Integration und Sport. Die Nissenhütte unterteilten wir in das Spielfeld und in die Kabine. Auf dem Spielfeld verorteten wir die sechs großen Themenbereiche der Ausstellung, die sich wie Sportler auf dem Feld zu einander positionierten. In der Kabine bot sich die Möglichkeit die aufgenommenen Informationen an umfangreichen Lesestationen zu vertiefen. In umfunktionierten Spinden konnten die Besucher eine Menge entdecken. So fanden sie hinter den Spindtüren persönliche Andenken, Pokale und Urkunden oder es erklangen Berichten und Interviews ehemaliger Bewohner des Durchgangslages Friedland, nachdem man eine Spindtür geöffnet hatte.
1/5: Im Ausstellungsraum 1/5
Alkoholfrei ist voll im Trend. Und den verpasst auch die Winzervereinigung Freyburg nicht – mit ihren alkoholfreien Weinen in zwei Geschmacksrichtungen, für die wir eine Flaschenausstattung entwickelten. Die Produkte reihen sich ins Sortiment der Winzervereinigung ein, ihre frischen, nüchternen Farben heben sie dabei aber klar hervor. Um den ersten Vorstoß der Genossenschaft ins alkoholfreie Segment zu unterstützen, entwickelten wir Text und Gestaltung für einen Flyer, auf dem die beiden Olympiasiegern Thorsten Margis und Julia Lier den »Genuss für klare Köpfe« prominent bewerben.
1/2: Alkoholfrei: Bacchus und Rosé
Gemeinsam mit Studierenden des Masterstudios von Roland Lambrette und Detlef Rahe stellten wir eine eigene Unterwasserwelt ins Haus der Wissenschaft in Bremen. Dabei veränderten wir die bekannte Räumlichkeit stark und brachen gewohnte Blickachsen. Das Raumkonzept ist aus dem Dunklen gearbeitet (wie im Ozean) und setzt punktuelle Lichter. Auf dem Weg durch die Ausstellung konnten sich die Besucher ein Logbuch aus an einzelnen Station verteilten Inhalten zusammenstellen.
1/9: Ausstellungsraum
Ein Secco für die warme Jahreszeit. Leicht, fruchtig, spritzig. Und preisbewusst platziert im Regal eines großen deutschen Lebensmittelhandels. Was für die Benennung und die Gestaltung dieses spaßigen Perlweins eine klare Richtung vorgibt. Mit dem »Weißen Frizz« (und seinem pinken Pendant) ist verständlich und einprägsam benannt, was drin ist. Eine leichtfüßige und tanzende Etikettengestaltung zeigt, wie's schmeckt. Wobei wir da auch noch ein paar echt gute Alternativen in Petto hatten, wie die Simulationen zur Linken eindrücklich beweisen.
1/3: So schaut er aus, der Frizz
Für einen großen deutschen Discounter füllt die Weinhaus Freyburg GmbH diese beiden Cuvées in Flaschen, die wir als »Custom Wine« zu gestalten beauftragt wurden. »Hiesiger« verweist auf die regionale Herkunft der Trauben aus dem Saale-Unstrut-Tal. Für die visuelle Platzierung war die Vorgabe: Junge Zielgruppe, unkomplizierter Trinkspaß, halbtrockener Wein, fairer Preis. Lustig und leicht soll es also zugehen. Und das erreicht die Flaschenausstattung mit einer tanzenden Wortmarke, infografischen Elementen und zwei poppigen Farben.
1/1: Zwei starke Flaschen im Discounter-Regal
Nach einer erfreulichen Überarbeitung ihrer Flaschenausstattung wünschte sich die Winzervereinigung auch ein neues visuelles Erscheinungsbild. Neben der Wiedererkennbarkeit spielte eine gewisse Flexibilität eine große Rolle. Aus dem entwickelten Baukastensystem lassen sich vielfältige Drucksachen sowie digitale Anwendungen entwickeln, wie eine Reihe bereits entstandener Produkte beweist. Zusammengehalten wird das Erscheinungsbild durch vier klare Farben, eine unaufgeregte Typografie, viel Weißraum und das Prinzip der Zentralachsen.
1/6: Im Überblick
Mit einer neuen Website repositioniert sich die Winzervereinigung Freyburg auch im Internet. Die aufgeräumte Sitemap und das klare, responsive Layout helfen dabei, die relevantesten Informationen schnell und einfach aufzufinden – und diese visuell angenehm zu konsumieren. Für Genossenschaftswinzer und Mitarbeiter wurde auch der interne Bereich der Website neu strukturiert und gestaltet. GB lieferte den neuen Inhaltsplan, einen responsiven Entwurf und lauffähige Templates.
1/8: Startseite
Die Winzervereinigung Freyburg-Unstrut ist der größte Weinproduzent der neuen deutschen Weinbaugebiete. Neben einer über die letzten Jahre stetig gestiegenen Qualität der Getränke gab vor allem der aktuell sich vollziehende Generationswechsel Anlass zur Neugestaltung der Flaschenausstattung für Gastronomie und Fachhandel. Hochwertig und sachlich sollte sie sein, den Anspruch der Genossenschaft auch in Bezug auf Material und Druckveredlung vermitteln. Ausgangspunkt der Gestaltung war eine vierstufige Qualitätssystematik. Eine abstrahierte Karte mit größeren und kleineren Ausschnitten vermittelt die Unterscheidung der Weine nach ihrer Herkunft. Jede Stufe hat außerdem eine eigene unverwechselbare Farbe, die der Trinker auch an der liegenden Flasche im Regal sofort erkennt.
1/8: Liegende Getränke
Eine Imagebroschüre für das Werkstück Weimar – dies war unsere Aufgabenstellung. Um die junge Marke weiter zu etablieren entwickelten wir ein Büchlein, welches über das übliche Format hinausgeht. Anhand von sieben Begriffen veranschaulicht es die Idee hinter der Marke und erzählt auf 36 Seiten eine Geschichte von der Entstehung der Weine. Zusätzlich heben eigenständige Texte, attraktive Fotografien und schöne Verarbeitungsdetails die »Sieben Worte Wein« aus der Masse der Weinbroschüren hervor. Parallel dazu entstand eine Website fürs Werkstück Weimar, die sich inhaltlich an der Broschüre orientiert.
1/12: Titel
Zu Werk und Person der Bremer Fotografin Jutta Vialon entwickelten wir in enger Zusammenarbeit mit dem Bremer Staatsarchiv und Radio Bremen sowie einer Gruppe von Studenten der HfK Bremen die Gestaltung dieser Ausstellung. Jutta Vialon fotografierte in den 1960er und 70er Jahren vor allem Popmusiker (Johnny Cash, Deep Purple, The Who, etc). Beteiligte StudentInnen: Marie Bertling, Christine Brovkina, Lisa Brüggemann, Eike Buff, Arman Cayirli, Felix Fisgus, Leonie Francke, Thomas Frank, Nadine Jochens, Hendrikje Kraus, Paula Miéville, Thomas Mildner, Johanna Raab, Ricardo Restrepo, Dustin Sherman, Laura Wehhofer, Ernst Wolf, Raphael Wutz
1/9: Überblick Ausstellungsraum
Drei junge Winzer senken die Hemmschwelle: Sie erfinden ein Getränk namens Rebi und machen damit Weingenuss ein bisschen weniger elitär und kompliziert. Rebi ist ein guter Wein – jedes Jahr ein anderer, immer von einem deutschen Winzer – in einer kleinen Flasche zum Mitnehmen. Mit einem Schuss Wasser und einem Spritzer Kohlensäure. Keine wässrige Weinschorle, kein süßes Mixgetränk, sondern eher eine ganz eigene Getränkekategorie. Für Menschen, die auf Qualität und Herkunft stehen. Wir entwickelten zunächst den Namen, dann das Logotype und zu guter Letzt das Visuelle – Flaschenausstattung, Flyer, Weindeckel, Website.
1/8: Das ist Rebi
Im Auftrag der Winzervereinigung Freyburg-Unstrut entwickelten wir die Marke »Werkstück Weimar«. Nach gründlicher Recherche und in enger Abstimmung mit dem Kunden entstand zunächst eine Kernidee für die neue Marke, dann der markante Name und schließlich das erste visuelle Erzeugnis: Die Flaschenausstattung für eine Weinlinie, die sich in die beiden Qualitätsstufen Werktag und Festtag sowie in Weiß- Rosé- und Rotweine teilt. Aufwändig veredelte Bauch- und Rückenetiketten sowie geprägte Schraubverschlüsse verweisen auf die handwerkliche Qualität, mit der im Weinberg wie im Keller gearbeitet wird. Neben der Flaschenausstattung entstanden diverse Verpackungs- und Werbematerialien.
1/9: Werktag und Festtag / weiß, rosé und rot
In vielen Ländern der Erde ist sauberes Trinkwasser schwer zu finden. Mithilfe der sogenannten SODIS-Methode kann Dreckwasser gereinigt werden, indem es in einer gewöhnlichen PET-Flasche etwa sechs Stunden in die Sonne gelegt wird. Diese Methode ist aber insofern unsicher, als dass sich die zur Reinigung des Wassers nötige Einstrahlungsdauer verlängert, sobald Wolken oder andere Objekte die Sonne verdecken.
SCIPIO misst die Menge der eingegangenen UV-Strahlung und zeigt an, wann das Wasser trinkbar ist. Für dieses lebenswichtige Gerät haben wir ein kompaktes Erscheinungsbild entwickelt, das dem Thema Rechnung trägt und auch über Landesgrenzen hinweg klar kommuniziert: Selbst für Analphabeten funktioniert das Logo als Piktogramm, indem es die Form von SCIPIO abstrahiert.
1/5: Logo
Für das frisch gegründete Plattenlabel Not Yet Titled haben wir diese Interims-Website entwickelt, die trotz kleinem Budget repräsentativ ist und dem ästhetischen Anspruch des Labels gerecht wird. NYT ist das Plattenlabel der Leipziger Künstler Sebastian M. Kretzschmar und David Schnell und veröffentlicht Alben, die in Zusammenarbeit zwischen Künstlern, Musikern und Gestaltern entstehen.
1/5: Startseite
Ein herausragendes Gemeinschaftsprojekt ist diese Triple-Vinyl, die als erstes Release den Start des frisch gegründeten Leipziger Labels NYT markiert. Ausgangspunkt war das Album von webermichelson, zu dem der Künstler Timoka nun ein Rework vorlegt. Das Prinzip von Original und Rework wurde auch in der Gestaltung übernommen: Anna Lena von Helldorff nahm unseren Entwurf für das webermichelson-Album als Vorlage, um ihn für das Timoka Rework neu zu bearbeiten. Beide Platten haben zwei Druckschichten: Die obere Schicht kann mit dem Fingernagel abgerubbelt werden und legt die zweite, verborgene Schicht frei.
1/7: vorne, eingeschweißt
Für den Fotografen Ralf Hauenschild haben wir eine Portfoliowebsite entworfen und umgesetzt. Die zurückhaltende Formgebung greift auf die Metapher des virtuellen Schreibtischs zurück, auf dem Bilder und informierende Texte als Objekte angeordnet sind und nach Bedarf zur Seite gelegt bzw. hervorgeholt werden können. Die Benutzerführung ist selbsterklärend, das Navigationsmenü aufs Nötigste reduziert. Das bei jedem neuen Seitenaufruf seine Erscheinung wandelnde Logo sowie sparsam eingesetzte Animationseffekte vermitteln Lockerheit und Spontaneität. Die Elemente der Website passen sich in Position und Größe an jedes beliebige Bildschirmformat an.
1/3: Einzelportraits
Für die neu gegründete Filmproduktionsfirma Filmport haben wir einen visuellen Baukasten zusammengestellt, der im Web, aber auch für Geschäftspapiere oder die Beschriftung der technischen Ausstattung eingesetzt werden kann. Als einprägsame Bildmarke haben wir die abkürzenden Buchstaben »FP« eingeführt, die in verschiedenen Farben und Positionen zueinander gestellt werden können. So ergibt sich ein Set an spielerischen Möglichkeiten. Besonderes Augenmerk lag auf der Website, die wir für ideale Bedienbarkeit auf iOS-Geräten konzipiert und dann in der Desktopvariante fast 1:1 hochskaliert haben – was man der ungewöhnlichen Oberfläche durchaus ansieht. Willkommen im Internet, Filmport!
1/4: Logosystem
Von der aufstrebenden Marke Reishunger wurden wir mit der Aufgabe betraut, Labels für kochfertige Risottomischungen zu gestalten. Die Risotti stammen aus kontrolliert biologischem Anbau und sprechen eine junge, ernährungsbewusste Zielgruppe an. Auf Basis des bestehenden Erscheinungsbildes von Reishunger entwickelten wir in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden ein erweiterbares Labelsystem, das zur vorhandenen, strengen Typografie hochwertige Gemüsefotografien und heitere Illustrationen hinzufügt. Nicht nur für die Risotti gilt: Unbedingt probieren.
1/5: Die Risotti
Das Edith-Russ-Haus ist neben dem ZKM Karlsruhe eines der beiden großen Medienkunsthäuser Deutschlands. Im Rahmen der Neugestaltung des Corporate Design sollte der international bekannte Name bestehen bleiben, als Wortmarke aber komprimiert werden. Unser Entwurf zitiert subtil Formen aus dem Kontext der Programmiersprachen, konsequent fiel die Schriftwahl auf die technisch anmutende »Replica«. In der Folge sind diverse Poster und Programmblätter für Ausstellungen im ERH entstanden.
1/6: Wortmarke
2009 wurden wir von der Brepark gebeten, ein neues Leitsystem für ihre Parkhäuser zu konzipieren. Heraus kam weit mehr: Ein neuer Name ('BreparkHaus'), Logo, Piktogrammsystem, Farbschema und mehr Licht. An einem Referenzhaus zeigten wir, was durch das neue Gestaltungskonzept und ohne umfangreiche Baumaßnahmen erreicht wird: Das Piktogrammsystem setzt prägnante Zeichen für die komplexen Informationen der Brepark und kommuniziert besondere Leistungen (Behindertenparkplätze, Fahrradparken, etc). Farbige Park- und Wegflächen leiten den Besucher. Das Ergebnis war so überzeugend, dass die Brepark sich entschied alle ihre Häuser umzugestalten.
1/9: BreparkHaus Am Brill
Für das T-Shirt-Label KLOTZ wurde ein Redesign der Website dringend notwendig, da die diversen Inhalte (Produkte, Podcasts, Pressetexte) auf unterschiedlichen und unzusammenhängenden Seiten verteilt waren. Gemeinsam mit unserem Freund Thomas Bilk, der für die Programmierung verantwortlich zeichnete, entwickelten wir ein Konzept, das alle Inhalte auf einer Übersichtsseite sammelt, diese nach Wunsch jedoch auch einzeln nach Kategorie anzeigbar macht. Außerdem lässt sich zwischen einer relationalen, einer tabellarischen sowie einer Blog-Darstellung hin und her schalten. Die Site funktioniert komplett ohne Flash und setzt stattdessen auf die offenen Technologien HTML 5, Raphaël JS und Django.
1/6: Der relationale Darstellungsmodus bildet Beliebtheit und Alter aller Inhalte der Website ab.
Es war 2010, als das umtriebige Progrockduo WEBERMICHELSON aus Leipzig mit der Bitte um umfassende grafische Betreuung an uns herantrat. Das erste Projekt unserer Zusammenarbeit war die Übersetzung von WEBERMICHELSON ins Internet: Spielen, Aufzeichnen, zur Schleife schalten, mehr Spielen, mehr aufzeichnen, mehr schleifen, rekombinieren, und so weiter. Diese künstlerischen Grundprinzipien von WM mussten sich in Form und Funktion konsequent auch auf der Website wiederfinden. Dort begrüßt ein sich täglich erweiternder Fundus an Klangteilen den Besucher in ungewohnt absichtsfreier Manier – eine Einladung zum Spielen und Mischen. Wer denn doch konkrete Informationen abgreifen will, gelangt durch den Klick eines Buttons in das Dateninterface, das sich als gänzlich technoide und fremdartige, aber doch intuitiv begehbare Oberfläche offenbart. Hier sind Konzertankündigungen, Videos, Musikstücke, Worte und Merchandise-Artikel versammelt. Der Darstellungsmodus: Konzentriert, interaktiv, radikal. All dies in höchster ästhetischer Qualität wird ermöglicht durch die Verwendung zeitgemäßer Webstandards.
1/10: Auf der Startseite kann der Besucher mit visualisierten Samples spielen.
Zum zehnjährigen Jubiläum seines Stipendiatenprogramms bat uns das Edith-Ruß-Haus, ein digitales Archiv der entstandenen Arbeiten und dazu einen Raum in der Jubiläumsausstellung zu entwickeln. Unsere Lösung für den Raum bestand in einer großflächigen und installativ beleuchteten Wand mit den Namen aller Stipendiaten, sowie Sitzmöglichkeiten zum lockeren Verweilen und Stöbern im Archiv. Das Archiv selbst konnte drahtlos über mehrere, im Raum verteilte Tabletts eingesehen werden. Das von uns entwickelte Interface nutzt die Bewegungssensoren des Tablets, um verschiedene Darstellungsebenen von Text, Bild und Video erfahrbar zu machen.
1/4: Ausstellungsraum
Für den Katalog zur Ausstellung »Das Digitale Unheimliche – The Digital Uncanny« entwickelten wir dem Thema entsprechend ein typografisches Konzept mit kodierten Seitenzahlen und konsequenter Ausrichtung auf Lesbarkeit.
1/4: Titel
Link ist eine studentische Initiative an der Hochschule für Künste in Bremen, die interessante Persönlichkeiten aus den Bereichen Kunst, Musik und Design zu Vorträgen und Workshops einlädt — und so Verbindungen zwischen Studium und Praxis schafft. Neben organisatorischen Arbeiten und der Kommunikation mit den Gästen gehört die Ankündigung der Veranstaltungen zu den zentralen Aufgaben von Link. Letztere nehmen jedes Mal neue und spezielle, teils formatsprengende Formen an, die auf den Referenten, den Anlass und die Gegebenheiten in der Hochschule reagieren. Link wurde 2005 von Alexander Böll, Matthias Wörle, Rasmus Giesel und Emanuela Karantinaki gegründet und stellt bis heute eine feste Größe in der HfK Bremen dar.
1/13: Plakat (zusammen mit Johannes Ellmer)
Seit 1996 findet am Bremer Schlachthof unter dem Titel »Endless Grind« die wichtigste Oldschool Skateboard Session der norddeutschen Region statt. Eingebettet in einen Rahmen von Musik, Bier und guter Laune streiten die Teilnehmer zwischen 10 und 50 Jahren um die ersten Plätze in den Disziplinen Street, Pool, Hochsprung und Weitsprung. In jedem Jahr wird ein anderer Gestalter gefragt das Ankündigungsposter zu entwerfen. 2009 waren wir dran: In unserem Entwurf sind alle Disziplinen vereint – je nach Drehung stellt das Poster je eine der Disziplinen in den Vordergrund.
1/6: Poster
Lena Löber ist Modedesignerin in Hamburg. Charakteristisch für ihre Arbeit ist die Verwendung von Collagetechniken um gefundene und gesammelte Objekte mit eigenen Bildern zusammenzuführen. Stilistisch hat Lena eine Vorliebe für das, was US-Amerikaner ‘Bling’ nennen. Unser Entwurf für die Website korrespondiert mit diesen Aspekten. Er versammelt Arbeitsproben, Doodles, Lieblingssprüche und Kontaktdaten der Designerin auf einer bunten Startseite. In den Unterrubriken werden die entsprechenden Inhalte im passenden Rahmen dargestellt: Doodles werden blogmäßig und in chronologischer Reihenfolge aufgelistet, die Arbeitsproben kommen als Galerieraum daher – Bilder auf weißen Wänden. Dabei wird das Medium klug genutzt – entsprechend Lenas Credo ‘easy click on anything or do not click at all’ ist die Navigation extrem reduziert und passt sich an den Kontext an, textliche Information wird nur angezeigt, wenn sie benötigt wird.
1/3: Die Startseite bietet eine immer andere, zufällige Auswahl an Arbeiten, Skizzen und Blogeinträgen sowie Kontakt und Impressum.
Torben Höke pushes open the doors of his accommodations for us. He finds still lifes in things that almost everybody passes without noticing. He manages to create pictures at places that might be regarded as unexplainable to parents. What is supposed to be magical about cold tiled floors and peeling paint? The photographer, as if having taken a few Egglestons too many, shows enchanting portraits of brief encounters with receptionists, foreigners, and Indian salesmen. These are quiet pictures, full of melancholy, like the songs of the fragile pop-heroes of many 90s Britpop bands. I was supposed to write about the pictures, but that is not possible, as they are so authentic and direct that every categorization inevitably takes their magic away. And can there be a bigger compliment than feeling the burning urge to leave all comfort behind and wanting to head off again with no credit cards and only black market rupees in the money belt? (Peter Bialobrzeski; Hamburg, October 2008)
1/6: Cover
Das Buch von Peter Bialobrzeski und Studenten dokumentiert den baulichen Verfall in der berühmten Chitpore Road in Calcutta. Das von uns entwickelte Seitenlayout und die Typografie verweisen in dezenter Weise auf indische Schriftformen sowie die Fassaden der Chitpore Road. Veröffentlicht 2008 bei Hatje Cantz.
1/7: Titel
Die mobile Fankurve war ein Studienprojekt an der HfK Bremen unter der Leitung von Roland Lambrette, das wir im Team mit 15 anderen Design- sowie Architekturstudenten während der Fußball-WM 2006 auf die Beine stellten. Unsere Idee bestand darin, das Motto der WM ‘Zu Gast bei Freunden’ beim Wort zu nehmen und einen freundlichen Gegenpol zu den Public Viewing Areas der FIFA zu bilden: Eine bunte Wagenkolonne, die den Fußball in die deutsche Provinz bringt – ein blauer Blumen-LKW als Projektionswagen, eine orangene Sitztribüne für die Fans, ein VW-Bulli, der einen gelben Baranhänger mit Würsten und Bier zieht und ein grüner Übertragungswagen als mobiles Büro. Das Team berichtete live auf der eigenen Website sowie per Video-Podcast über unsere Erfahrungen und die Ereignisse unterwegs. Das Projekt wurde im selben Jahr 2006 mit dem ADC-Junior-Award ausgezeichnet.
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