
Werkstück Weimar
Weißer Fleck auf der Karte:
Wie wir eine neu gegründete Weinmarke aus einer unbekannten Region am Markt positionierten.
Als wir im Auftrag der Winzervereinigung Freyburg-Unstrut die Weinmarke »Werkstück Weimar« entwickelten, war die Ausgangslage tatsächlich ziemlich genau das: ein weißer Fleck auf der Karte. Eine neue Marke, eine weitgehend unbekannte Weinregion und nach einem Besitzwechsel ein neuer Produzent, der Wein aus Weimar künftig erfolgreich am Markt etablieren sollte.
Wir begannen deshalb – quasi ex nihilo – mit gründlicher Recherche und einer intensiven Auseinandersetzung mit Herkunft, Weinbau und den Menschen hinter dem Projekt. Daraus entstand zunächst die Kernidee für die Marke: Wein als Werkstück gemeinsamer Arbeit. Etwas, das im Weinberg beginnt, im Keller weiterentwickelt wird und am Ende in der Flasche seine Form findet.
Daraus entwickelten wir den Namen »Werkstück Weimar« und die Grundlage für eine eigenständige Markenwelt.
Eine ganze Familie von Flaschen: Weiß-, Rosé- und Rotweine.
»Werktag« für den täglichen Gebrauch, »Festtag« für besondere Anlässe.
Vom Werktag bis zum Festtag
Als erstes sichtbares Erzeugnis entstand die Flaschenausstattung für eine Weinlinie, die sich in die Qualitätsstufen Werktag und Festtag sowie in Weiß-, Rosé- und Rotweine gliedert.
Aufwändig veredelte Bauch- und Rückenetiketten sowie geprägte Schraubverschlüsse verweisen auf die handwerkliche Qualität, mit der im Weinberg wie im Keller gearbeitet wird. Die Gestaltung gibt den unterschiedlichen Weinen eine gemeinsame Herkunft und zugleich eine klare Differenzierung innerhalb des Sortiments.
Ergänzend zur Flaschenausstattung entstanden Versandkartons und weitere Materialien für den Vertrieb.
»Sieben Worte Wein«:
Die ganze Geschichte des Werkstück Weimar entlang sieben prägender Begriffe.
Sieben Worte Wein
Eine neue Weinmarke braucht allerdings mehr als einen Namen und gut gestaltete Flaschen. Sie braucht eine Geschichte, die Herkunft und Anspruch verständlich macht – und Lust darauf, den Wein kennenzulernen.
Als zentrale Maßnahme für die Markenkommunikation entwickelten wir deshalb gemeinsam mit Texter und Fotograf »Sieben Worte Wein«: eine umfangreiche Erzählung über Werkstück Weimar, von der Landschaft und dem Weinberg bis zum fertigen Wein auf der Flasche.
Die Geschichte erschien als 36-seitige Imagebroschüre mit opulenten Bildstrecken, unterschiedlichen Papieren und feinen Details in Druck und Veredelung. Ergänzend entstand eine responsive Website.
On brand bis ins kleinste Glied: Website, Flyer, Preislisten.
Aus dem weißen Fleck wird eine Marke
Was mit Markenstrategie, Naming und Packaging begann, wurde zu einem umfassenden Auftritt für Werkstück Weimar: von der Kernidee und den Markenwerten über Flaschen, Kartons und Corporate Design bis zur Website und den begleitenden Kommunikationsmitteln.
Die Aufgabe war dabei größer als die Entwicklung einer neuen Ausstattung. Es galt, einer noch unbekannten Herkunft ein Profil zu geben und eine Marke im Weinmarkt zu positionieren.
Innerhalb weniger Monate hat sich das Werkstück Weimar sehr erfolgreich etabliert und verkauft sich bis heute wie geschnitten Brot.
Kurz gesagt
Ein Markenaufbau von Null. Und die Entwicklung einer verkaufsstarken Marke aus einem kaum bekannten Weinstandort.
Leistungen
Kernidee + Markenwerte
Naming Marke + Sortiment
Corporate Design
Flaschenausstattung
Karton
Website
Dauer
6 Monate (inkl. Workshop und Launchphase)
Projektbeteiligte
Thomas Meinicke (Fotografie)
Timo von Tümpling (Text)
Kontext
Weinmarke · Markenaufbau · Inhaberwechsel · Weimar · Thüringen







